Dez 04

Eigener Wohnraum

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Wohnen oder Leben?

Der Wohnraum ist so viel mehr, als ein reiner Aufenthaltsort. Nicht umsonst bewirbt sich so manches Möbelhaus mit Slogans über das Leben und Wohnen. Letztendlich gilt, dass der Wohnraum den eigentlichen Lebensraum eines Menschen beschreibt und häufig tief in den Charakter einblicken lässt. Gradlinige Menschen bevorzugen oft einen sehr zweckmäßigen Einrichtungsstil, während phantasievolle Personen ihrer Umgebung mit vielen Details Leben einhauchen. Aber auch künstlerische Aspekte kommen in kaum einer Wohnung zu kurz. Es muss kein Van Gogh an der Wand hängen oder eine Marmorsäule nach antikem Vorbild den Eingangsbereich dominieren. Selbst kostengünstige und gewöhnliche Gegenstände repräsentieren kunstvolle Hintergründe und definieren die Kultur des Bewohners.

 

Die Wohnung – das Spiegelbild des Charakters

Hotelzimmer sind so universell eingerichtet, dass sich sowohl ein bodenständiges Seniorenpaar als auch ein aufstrebender Mitzwanzigjähriger wohlfühlen wird. Die Wohnung hingegen gibt das wider, was der Bewohner ausstrahlt. Die einzelnen Vorlieben kommen bereits bei der Möbelbeschaffung zum Tragen. Praktisch orientierte Menschen richten die einzelnen Zimmer so ein, dass sie ihre tägliche Routine mit wenigen Handgriffen erledigen können. Müssen die Möbel auch noch selbst zusammengebaut werden, fühlen sich Handwerker ins Schlaraffenland versetzt. Kunstbegabte Menschen renovieren selbst Mietwohnungen in mühevoller Handarbeit und verleihen jedem einzelnen Raum mit aufwendiger Wandbemalung, kunstvollen Objekten und vielen Bildern ein eigenes Motto. Auch verschiedene Kulturen bedienen sich in der Regel einem eigenen Einrichtungsstil. So dekorieren indische Familien ihre Wohnungen gerne in bunten Farben, während Asiaten ihre eigenen Kulturvorstellungen mit der Einrichtung zum Ausdruck bringen.

 

Nur nichts überstürzen

Wer vor der Einrichtung einer neuen Wohnung steht und die Möglichkeit hat, seine Möbel und Dekorationen neu anzuschaffen, sollte sich die Zeit nehmen, für sich selbst stimmige Möbelstücke zu erwerben. Dabei sollten die Meinungen Außenstehender nur am Rande beachtet werden. Die eigenen Vorstellungen sind entscheidend. Es spielt keine Rolle, ob ein rustikales Bücherzimmer oder ein modern-gradlinig gestaltetes Wohnzimmer jedem Gast gefällt. Der Charakter des Wohnungsinhabers muss sich in der gesamten Gestaltung wiederfinden und schon erhält der Wohnraum ein eigenes Leben. In dieses lassen sich auch viele stylische Designer-Möbel von Wilmowsky einfügen, die nicht nur kulturelle Aspekte berücksichtigen, sondern auch zeitliche Epochen in Stil und Gestaltung abbilden.

Okt 04

Wenn die Zeit immer drängt

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Die Monatszahl war noch einstellig, als es in den Lebensmittelmärkten endlich wieder Lebkuchen zu kaufen gab. Bald beginnt immerhin die “stade Zeit”, der Advent steht so gesehen kurz vor knapp vor der Tür. Haben Sie eigentlich schon Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten?

Auch ihrer Zeit voraus: diese Funkuhr

Der Einzelhandel fühlt sich immer gedrängt, frühzeitig die saisonalen Artikel anzubieten. Kalender für das nächste Jahr gibt es wohl bereits Mitte Januar und jetzt müssen Lebkuchen und Weihnachtsdeko in die Regale, damit im November der Osterhase drin stehen kann? Für Silvester ist es per Gesetz geregelt, dass frühestens am 29. Dezember Kracher, Böller und Co. verkauft werden dürfen – und bis maximal 31. des gleichen Monats. Und trotzdem kracht es zum Neujahr immer ordentlich; jeder hatte die Möglichkeit, Raketen und Batterien, Böller und Wunderkerzen zu kaufen.

Ist es wirklich notwendig, weit über zwei Monate vorher die Saisonartikel in die Läden zu stellen? Ein wenig Entschleunigung wäre wünschenswert. Gerade zur “staden Zeit”. In zwei Monaten.

Jun 26

Text und Fotobotschaft Spandauer Schüler

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Es scheint, als wären Kinder und Jugendliche manchmal die klügeren Erwachsenen…

http://www.lunecy.com/

Screenshot lunecy.com

Mai 09

ARD erklärt die Piraten

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“Fragen über Fragen – dabei sind die längst jetzt beantwortet: in einem alten Spielfilm. Da war die Kultur mal wieder schneller als das Leben.”

 

YouTube-Vorschaubild
Mrz 05

12 Jahre Putin auf Youtube

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12 Jahre Putin in 2 Minuten machen derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde: ein bisschen Kulturgut mit den Simpsons hier, klassische Musik da und eine grandiose Umsetzung seiner Politik mit einer einzigen Kamera-Einstellung auf den Regierungsschreibtisch dort: fertig ist ein absolut sehenswertes Video, dass so viele Anspielungen, Kritiken und Informationen enthält, dass man es mehrmals anschauen muss…

YouTube-Vorschaubild

Wer sich für die Musik interessiert: das Stück heißt “Everyday” und ist von Carly Comando, unter anderem zu finden hier.

Feb 27

Druck die Stimmung aus

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Lebendige Kultur in den heimischen vier Wänden einfangen? Das ist leichter möglich, als viele denken. So bietet zum Beispiel die Oper Leipzig in ihrem Presseportal Fotos der Vorstellungen in hoher Auflösung für den Druck an. Das hat den Vorteil, dass diese dann in Plakatgröße zu Papier gebracht werden können. Wer über keinen so großen Printer zuhause verfügt, der kann über Online-Duckereien Poster und Co. ganz leicht bestellen. Natürlich sind auch selbst geschossene Fotos immer ein Augenschmaus an der Wand, sofern die Komposition und richtige Nachbearbeitung stimmt.

Gestaltet als Collage kann hier Kunst und Kultur auf eine sehr individuelle Weise verbunden werden. Ich poste demnächst meine persönliche Variante dieser Technik!

Feb 07

Kunst und Krieg

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Wie verändert der Krieg die Menschen, die dort mitmachen?

Diese Frage stellte sich die Fotografin Claire Felicie – und porträtierte Soldaten vor, während und nach dem Krieg in Afghanistan. Einen ersten Eindruck gibt es hier, die Webseite der Fotografin zeigt noch mehr Material zu dieser spannenden Art der Fotografie.

Fazit: Sehenswert!

Nov 30

Die VolkswagenStiftung ist immer bestrebt, in Forschungsprojekte Geld zu investieren. Dies hat
zur Folge, dass auch die Künstlerkolonie Ahrenshoop finanzielle Mittel von der Stiftung bekommt.
Insgesamt 400 000 Euro, wird die Stiftung von Volkswagen, in den nächsten drei Jahren, den
Künstlern zur Verfügung stellen.

Sehr in den Vordergrund wurde die Sammlung an wertvollen Gemälden gestellt, die schon seit
mehr als 100 Jahren existieren. Mit dem Geld, das die VolkswagenStiftung zur Verfügung stellt,
sollen zum einem diese Werke der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und zum
anderem die aktuellen Künstler gefördert werden. Außerdem muss ein gewisser Betrag in die Forschung des Kunstmuseum Ahrenshoop fließen.

Durch diese Arbeit, versprechen sich die Förderer, dass die Beliebtheit und auch die Bekanntheit des
Museums steigt und auch die Erkenntnisse, die aus der Forschung entstehen, für die Bürger eine
große Erweiterung, in Bezug auf Kunst und Kultur erleben lässt.

Die Stiftung von Volkswagen, ist unter anderem auch an einer engen Zusammenarbeit mit der
Künstlerkolonie interessiert, diese wird sich im Laufe der Jahre, intensivieren und eventuell können
noch weitere Unterstützungsformen der Kolonie, in Ahrenshoop zuteil werden.

Neben den finanziellen Mitteln der Stiftung, ist auch der Staat mit Zuschüssen an der Entwicklung der
Kunst in Ahrenshoop beteiligt.

Okt 20

Was kostet die Welt? Diese beliebte Frage erfährt in diesem Film eine klein wenig andere Bedeutung. Er handelt von der Lebensweise, von dem “Wie” und “Was” der Lebenskultur des Menschen.
Schier gigantische Aufnahmen und unglaubliche sowie erschreckende Fakten.
Wir finden: diesen Film sollte jeder einmal gesehen haben!
HOME von Yann Arthus-Bertrand auf YouTube

Okt 19

Jeden Tag ein Foto

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Wenngleich auch schon ein paar Tage her, seitdem das Projekt abgeschlossen und online gestellt wurde, möchten wir heute “Picture of the Day” vorstellen.
Der Fotograf Markus Schwarze nahm sich für das Jahr 2010 eine ganz besondere Aufgabe vor: jeden Tag ein Foto von einer anderen Person aufnehmen und in seinem Blog online stellen. Um dies zu realisieren war er so ziemlich jeden Tag in der Innenstadt und sprach die unterschiedlichsten Menschen an, die ihrer Wege zogen. Bei vielen hatte er das Glück und konnte eine fast immer absolut gelungene Aufnahme der Person erstellen.
Aufgrund der intensiven Nachbearbeitung, welcher der Fotograf den einzelnen Portraits widmete, ist jedes Bild absolut sehenswert. Ergänzt wird jedes Foto darunter mit einem Text, wie es entstand.
Besonders hervorheben möchten wir die Aufnahme vom 11. Juni, die nochmal die Intensität und das seriöse Vorgehen des Fotografen unterstreicht!

Fazit: in aller Ruhe am Abend ein paar Bilder durchklicken, bei den Aufnahmen und dazugehörigen Geschichten verzeiht man auch die wenigen Rechtschreibfehler.

Kulturraum Blog